Verleihung des Fürther Ludwig-Erhard-Preises 2009

Am 13. Juli 2009 haben der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, und die Vorsitzende des Ludwig-Erhard-Initiativkreises Fürth, Evi Kurz, den mit 4.000 Euro dotierten Fürther Ludwig-Erhard-Preis übergeben.

In diesem Jahr hatten sich 16 frisch Promovierte mit ihren Dissertationen um den Fürther Ludwig-Erhard-Preis beworben. Der Preis ging an Dr. Tanja Rabl, die in ihrer Doktorarbeit zum brisanten Thema „Korruption“ Vorschläge entwickelt hat, wie sich Korruption nicht nur bekämpfen, sondern von vornherein ausschließen lässt.

In seiner Festrede legte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie ein eindeutiges Bekenntnis zu den politischen Prinzipien von Ludwig Erhard ab.

Er nahm zu vielen hoch aktuellen Fragen der gegenwärtigen Wirtschafts- und Sozialpolitik Stellung, insbesondere auch zu Fragen, die in Fürth mit großer Betroffenheit diskutiert werden, wie die weitere Entwicklung beim Unternehmen Quelle.

Die 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dankten Freiherrn zu Guttenberg für seinen couragierten Auftritt, die ausführlichen und freimütigen Begründungen seiner politischen Entscheidungen, insbesondere aber für sein Versprechen, seine am Wohl der Gesamtheit orientierten Entscheidungen nicht parteipolitischen Erwägungen und wahltaktischen Überlegungen zu opfern.

Evi Kurz überreichte Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg als Gastgeschenk des Ludwig-Erhard-Initiativkreises eine von der Firma "Tabrizi - Ideen in Plexiglas" gefertigte originalgetreue Kopie der Fürther Erhard-Büste. 

Neben der Preisträgerin stellten Dr. Martin Emmert und Dr. Christoph Glock ihre Arbeiten und sich selbst in kurzweiligen Videos und einer von Evi Kurz moderierten Diskussionsrunde dem Publikum vor. Alle drei bewarben sich um den Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro, der schließlich Martin Emmert zugesprochen wurde.

Dr. Martin Emmert hat in seiner Dissertation untersucht, wie sich die Qualität der gesundheitlichen Versorgung verbessern lässt.

Dr. Christoph Glock hat darüber nachgedacht, wie sich die häufig bedrückende Abhängigkeit der Zulieferer von großen Automobilherstellern erträglicher gestalten lässt.

Die Veranstaltung in der „Grünen Halle“ wurde in der Hauptsache von der Firmengruppe Böhm und der GfK - Nürnberg e.V. sowie dem Autohaus Pillenstein und der Sparkasse Fürth unterstützt. Weitere Sponsoren sind die Tucher Bräu, die Infra Fürth, die Fürstlich Castell’sche Bank, die IHK-Nürnberg für Mittelfranken und die Firma Partyservice Lehrieder.

Impressionen